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Rettungsübungsschwimmhalle der Bundeswehr in Parow

VOF Verhandlungsverfahren

 

Bauherr

BRD Landesbauamt Greifswald

Fertiggestellt

1998 - 2002

Leistungen

2 - 8 LPH HOAI

Bausumme    

ca. 2,6 Mio EUR

BGF

2.287 m²

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Die Schwimmhalle steht am Rande eines Bundeswehrgeländes in Parow, in unmittelbarer Nähe zur Ostsee. 
Die Schwimmebene ist um ca. 1m über OKT angehoben. Dadurch kommt der Bau zum einen nahezu aus dem Grundwasserbereich, zum anderen wird auf diese Weise der Blick bis zum Strelasund möglich.
Das auskragende Dach verbindet den Massivbau des Funktions- und umkleidetraktes und den Leichtbau der Schwimmhalle zum Ganzen einer Gestalt. Er schützt die Fassade und verschattet sie zu einem guten Teil. 
Gegen Überwärmung der Schwimmhalle erhalten die Sprunghaube und der Stiefelgang im seitlichen Oberlichtband Lüftungsflügel, die der natürlichen Belichtung dieses Bereichs dienen und die Entrauchung im Brandfall übernehmen.
An den benachbarten Sporthallen orientiert ist das Dachtragwerk als stahlunterspannte Brettleimbinderkonstruktion auf Holzstützen gedacht, die ebenfalls brettverleimt sind.
Die schrägliegende paarweise Abspannung der Holzleimbinder ist aus dem 30° Öffnungswinkel der Sprunghaube abgeleitet. Die auf die Holzleimbinder einwirkenden Kippkräfte werden von den hölzernen Pfetten im Dachhohlraum aufgenommen. Die Sprunghaube selbst ist als Stahlkonstruktion ausgeführt.

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