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Fußgängerbrücke Deutsche Messe Hannover

Bauherr

Deutsche Messe AG

Planung

2014 - 2015

Bauzeit

2015

Leistungen

2 - 8 LPH HOAI

BGF

861 m²

Bausumme

3,9 Mio Euro

Beschreibung        

Neubau der Fußgängerbrücke zwischen dem Convention Center und der Halle 7, Revitalisierung der angrenzenden Fassaden

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Die Deutsche Messe AG besitzt im Herzen des Messegeländes mit dem Convention Center ein Gebäude mit intensiver Strahlkraft, das sich seit fast 30 Jahren für Kongresse und Meetings einer ungebrochenen Beliebtheit erfreut.

Die Entwicklung veränderter Veranstaltungsformate macht es notwendig, eine Raumfolge zu entwickeln, die durch eine architektonisch anspruchsvolle Verknüpfung des Convention Centers mit einer Ausstellungshalle eine zeitgemäße Antwort auf die veränderten Bedingungen findet und gleichzeitig eine räumlich- funktionale Aufwertung der bestehenden Ausstellungshalle generiert.

Gegenüber der extrovertierten Architektursprache des als Solitär entwickelten Convention Centers, soll das gestalterische Erscheinungsbild der neuen Brücke mit in der Gestalt primär wirksamen Boden- und Deckenplatten in den Hintergrund treten. Alternierende Enge und Weite lassen die Brücke über die reine Funktion als Verbindung zu einem eigenständigen Raum mit besonderer Aufenthaltsqualität werden.

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Durch die raumhohe Verglasung, verschmelzen Innen- und Außenraum. Verbunden mit der Foyerebene des CC, überspannt die Brücke die Verkehrswege in ca. 7 Meter Höhe und mündet in die angrenzende Ausstellungshalle 7. Ein massiver Betonkern mit Sichtbetonflächen bildet das Ankunftsbauwerk innerhalb der Halle.

Das zweifach geneigte Dachtragwerk besteht aus Dreiecksflächen mit unterschiedlichen Neigungen und betont über die topografische Reliefausbildung die Zonierung der 60m langen Brücke. In der Südfassade der Brücke ist eine scheibenintegrierte PV-Anlage ausgeführt, die gleichzeitig als Sonnenschutz fungiert.

Die tragende Stahlkonstruktion funktioniert als Hybrid aus Stahlfachwerk und Schale. Neben einer Betonverbunddecke sorgt das dreidimensionale Dachtragwerk aus Querträgern für die nötige Biegesteifigkeit. Das prägnante Primärtragwerk bilden Zweifeldträger mit Diagonalabhängungen. Einfache plangeschliffene Schweißverbindungen unterstützen die homogene, fließende Gesamtstruktur der Brücke.

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