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Paris-Lodron-Straße Salzburg

Realisierungswettbewerb 2012

1. Preis

Städtebauliches Konzept

Das Konzept für die Bebauung an der Paris-Lodron-Straße sieht eine behutsame Schliessung des Blockrandes  oberhalb der denkmalgeschützten Stadtmauer vor.
Durch Konzentration der Bebauung an der Paris- Lodron- Strasse mit Aufnahme der städtebaulichen Fluchten, mit gleichzeitiger Wahrung der Durchlässigkeit wird die städtebauliche Struktur aus den Bedingungen des Ortes entwickelt.
Die am Ort vorgefundene Struktur raumhaltiger Mauern wird zum Leitmotiv des Entwurfs.

Eine rhythmische Abfolge von 5  Baukörpern mit unterschiedlich breiten Zwischenräumen ermöglicht einerseits die Erhaltung der Durchlässigkeit und andererseits ein spannungsvolles Raumgefüge innerhalb des Parks.

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Blickachsen von angrenzenden  Hofgebäuden bleiben in Richtung Paris-Lodron-Straße frei. Die besondere innere Struktur der neuen Bebauung  ist an der Straßenseite erlebbar.

Rücksprünge und Abstände der Gebäude zur historischen Stadtmauer sowie zur  Mauer des Lorettoklosters bilden einen halböffentlichen Umgang,  welcher Mauern und Lorettogrotte freistellen und für die BesucherInn erlebbar macht. Die oberen Geschosse kragen zur Straße hin exakt bis zur Vorderkante der historischen Stadtmauer aus und bilden mit der Mauer zusammen einen klaren städtebaulichen Abschluss. Die spannungsreiche, leichte Höhendifferenzierung  der Baukörper nimmt Bezug auf die umgebenden Trauf- und Firsthöhen und ermöglicht eine in Masstab und Proportion angemessene Einfügung der neuen Bebauung in die Umgegung. 

Die Dichte der Bebauung nimmt durch Reduzierung von Gebäudehöhen und Breiten zum Park hin ab. 
Die  Verschränkung  der Gebäude mit dem Grünraum schafft eine Auflockerung auf der Parkseite.

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