sep logo
 
1._Lageplan_02.jpg

Theodor-Lessing Platz Hannover

Planungswettbewerb 2014

Anerkennung

Konzept

Das Gebäude der ehemaligen Volkshochschule Hannover hat aufgrund seiner besonderen städtebaulichen Lage und seiner Bedeutung als ehemaliges Haus für öffentliches Lernen eine übergeordnete Stellung in der Stadt Hannover.

Die Konzeption für die neue Fassadengestaltung wird aus dem genius loci und der Historie des Gebäudes entwickelt. Obwohl insgesamt als steinern-, festes Gebäudeensemble entwickelt, gelingt durch die Fassadenfügung aus massiven Ziegelpfeilern und durchgefärbten Sichtbetonrähmen eine qualitätvolle Außenwirkung in den öffentlichen Raum.

2._Perspektive_05.jpg
3._EG___Schnitt_02.jpg

Die Struktur der Fassade spiegelt die unterschiedlichen Gebäudefunktionen wieder; so öffnet sich das denkmalgeschützte Foyer mit der Galerie als Gastronomie oder Showroom großzügig der neuen Platzfläche mit hoher Aufenthaltsqualität und unterstützt somit die Vernetzung der Altstadt mit dem Trammplatz und dem Neuen Rathaus.

Der Theodor-Lessing-Platz wirkt in das Foyer hinein verlängert, das Hineinlaufen der historischen, jetzt freigestellten Stadtmauer in das Gebäude, der Cord- Borgentrick-Turm und das historische Betonglasfenster werden so auf besondere Weise neu inszeniert.

Die Adressen zu den Wohnungen und Büros Abschnitt B sind an markanter Stelle direkt an der freigestellten Stadtmauer situiert, das Bürohaus am Friedrichswall wird über die neu gestaltete Adresse direkt über das bestehende Treppenhaus erschlossen. Sämtliche Erschließungen in das Gebäude und auch gebäudeintern sind barrierefrei konzipiert.

Das gesamte Gebäudeensemble mit dem bestehenden Kubus wirkt durch das gewählte Farb-/ Material-/ und Strukturkonzept (s.a. Fassadenschnitt und Materialmuster) als gestalterisch stimmige Einheit.

4._Ansichten.jpg
5._Fassadenschnitt.jpg

Denkmalschutz

Das bestehende, denkmalgeschützte Foyer mit Galerie und Treppe Stadtmauer, Turm und Betonglasfenster wird vollständig erhalten. Wir schlagen vor, eine direkte, barrierefreie Verbindung in das bestehende südliche Treppenhaus zu ermöglichen; die im Foyer zur Barrierefreiheit später ergänzte, gestalterisch störende Hubebene wird zurückgebaut.

Die Gesamtwirkung der Halle mit den historischen Elementen wird durch die vorgeschlagenen Interventionen (Freistellen der Stadtmauer, Öffnung der Fassade im Bereich der bestehenden Galerie) noch wesentlich verstärkt und fördert die Aufwertung des gesamten Planbereichs.

Durch die öffentliche Nutzung mit Öffnung zum Theodor-Lessing-Platz erhält dieser wichtige Raum die Ihm zustehende Bedeutung in der Stadt.

6._Perspektive.jpg
<
1 2 3 4 5 6
>