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Umbau eines Einfamilienhauses in Hannover

Planung/Bauzeit

2005

Wohnfläche

200 m²

Beschreibung        

Umbau

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Der Umbau des Einfamilienhauses war insbesondere aufgrund der vorgefundenen Randbedingungen eine hochinteressante Planungs-/ und Bauaufgabe.
Das im Jahre 1962/63 vom Architekten Beyersdorf im „American Style“ erbaute eingeschossige Gebäude war durch nachträglich errichtete Anbauten, sowie Veränderungen der Struktur, sowie des Materialgefüges weitgehend seiner Identität beraubt. 
Unsere Konzeption bestand einerseits darin, die Idee des Wohnens in enger Verbindung mit dem Aussenraum, das Wohnen im Garten zum Hauptthema des Entwurfs zu machen, weiterhin inneinandergreifende, großzügige, fließende Raumfolgen zu schaffen, lichtdurchflutet.
Die Grundstruktur der von Aussen nach Innen „hineinlaufenden“ massiven Wandelemente, die Baukörperverschränkung von massivem Mauerwerk und eingefügten leichten Fassadenelementen sollte wiederhergestellt, wenn möglich konzeptionell noch gesteigert werden.
Um die die gewünschte architektonische Wirkung zu erreichen, wurden folgende Maßnahmen realisiert:

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  • Abriss des später ergänzten Anbaus
  • Gartenfassadenelemente aus großformatigen Gläsern, selbsttragend, ohne zusätzliche tragende Profile, lediglich ein umlaufender Rahmen aus Flachstählen fasst die Glashaut ein. 
  • Türen als Einsatzelemente Holz-/ Aluminiumkonstruktion nach aussen öffnend.
  • Im Wohnraum eine großformatige Schiebetür, interpretiert als „Bilderrahmen“, Gartenlandschaft im Bild.
  • Lochfenster als in das Mauerwerk aussenbündig eingebaute Senkklappflügel; Holz, -Aluminiumkonstruktion. Von der Raumseite als in die Wand „eingesteckter“ Fensterkasten entworfen, kein Blend-/ oder Flügelrahmen sichtbar.
  • Bodenbeläge aus Naturstein großformatig (1,00m x 1,00m), vom Aussen- in den Innenbereich durchlaufend, unterstützen das Konzept der engen, räumlichen Verbindung von Garten und Wohnen.
  • Farb-/ Innenraum: helle lichte Töne, keine harten Kontraste, Möbel und besondere Einbauten als Objekte mit deutlich, farbigen Akzenten beleben den Raum.
  • Schrank,-Raumteiler aufgefaßt wie ein Kunstobjekt, Klavierlack, weiß, mit hochglänzenden farbigen Flächen.
  • Vorhänge, als helle, tranzluzente Stoffe im stofflichen Kontrast zu den „harten“ Glasfächen.
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